Test

Advertisements

PamK: Dominosteine

Dominosteine dürfen in keinem Weihnachtspaket fehlen…

Mein Rezept fand ich auf lecker.de – ich hab’s nur ein klitzekleines bisschen abgewandelt.

  • 125 g Honig
  • 125 g Zuckerrüben-Sirup
  • 75 g Zucker
  • 125 g Butter oder Margarine
  • 2 gehäufter TL Lebkuchengewürz
  • einige Tropfen Bittermandel Backöl
  • 1 Fläschchen Rum-Aroma
  • abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone oder aus dem Tütchen von Oetker
  • 2 Eier (Größe M)
  • 300 g Mehl
  • 2 gestrichener TL Backpulver
  • 250 g Marzipan-Rohmasse
  • 75 g Puderzucker
  • 400 g rotes Johannisbeergelee
  • 500-600 g Zartbitter-Kuvertüre
  • 50 g Kokosfett
  • Fett für das Backblech

    Honig, Sirup, Zucker und Fett in einem Topf unter Rühren schmelzen. In eine Rührschüssel geben und abkühlen lassen. . Zusammen mit dem Lebkuchengewürz, Bittermandel Backöl, Rum-Aroma, Zitronenschale (ich hab die von Dr. Oetker genommen) und Eier unter die fast erkaltete Honigmasse rühren. 
    Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Teig auf ein gefettetes Backblech (38×33 cm) streichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Gas: Stufe 2) 15-20 Minuten backen. Auf dem Blech auskühlen lassen. Inzwischen Marzipan zu einem Rechteck in halber Blechgröße (ca. 19×32) ausrollen. 
    Gelee unter Rühren schmelzen, 1-2 Minuten köcheln und etwas abkühlen lassen. Lebkuchenplatte halbieren Ein Gebäckhälfte mit der Hälfte des Gelees bestreichen und die Marzipanplatte darauflegen. Mit dem restlichen Gelee bestreichen und die zweite Lebkuchenhälfte darauflegen. Alles fest in Alufolie wickeln, etwas beschweren und am besten über Nacht stehen lassen. Kuvertüre und Kokosfett grob hacken und auf einem heißen Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen. Lebkuchenplatte in ca. 3×3 cm große Würfel schneiden. Kuvertüre wieder erwärmen. Teigwürfel auf eine Gabel setzen und mit Kuvertüre überziehen. Auf einem Kuchengitter abtropfen und trocknen lassen. 
    Die gekauften mag weder ich noch Herr Ungeduld. Aber in die hier könnten wir uns reinlegen. Die werde ich definitiv noch öfter machen! 

Sensibelchen

Ich bin letzte Woche ein Sensibelchen gewesen.
Täglich bin ich am Bahnhof. Täglich wird man angeschnorrt. Oft sieht man direkt, wofür die Leute das Geld wollen.

Ich bin eigentlich der Meinung, dass in Deutschland niemand auf der Straße leben muss…und ich glaube auch nicht, dass jemand wirklich betteln gehen muss…

Letzte Woche sprach mich ein Mann an der Haltestelle an (nicht nur mich), der sagte: „Ich möchte kein Geld. Ich wollte einfach nur fragen, ob Sie vielleicht etwas zu essen für mich haben…“
Nein. Hatte ich nicht. Hatte ich wirklich nicht. Und es brach mir das Herz.
Ich behielt die Szene im Auge. Hätte niemand etwas zu essen gehabt, hätte ich auf meinen Bus verzichtet und hätte ihm was zu essen gekauft. Ein junges Mädel hatte dann aber noch einen Streuseltaler, den sie ihm anbot.
Er aß ihn sie genussvoll…dass es mir die Tränen in die Augen trieb..
So viel Glück wegen eines Streuseltalers. Mit beiden Händen hielt er ihn fest.
Ich weiß nicht, wie viele Minuten vergingen, bis er ihn aufgegessen hatte…aber…mir wurde bewusst, wie gut es mir geht.
Wie oft schmeiße ich hier etwas zu essen weg?
Wie oft esse ich nicht auf in der Kantine?
Wie oft hole ich mir was am Bahnhof und schlinge es in 3 Bissen runter?

Und so saß ich fast heulend im Bus, weil mir dieser Mann so unsagbar leid tat….

Besinnlicher Advent?

Ich mag die Vorweihnachtszeit. Ich mag Schnee. Ich mag das Besinnliche. Aus diesem Grund meide ich Weihnachtsmärkte, die sind für mich nicht mehr besinnlich, die sind für mich einfach nur voll ;-D

Bis zum heiligen Abend sind es noch 2 Wochen. Von Besinnlichkeit bin ich trilliarden Lichtjahre entfernt. Ich gehe morgens um 7h (spätestens) aus dem Haus und komme (meistens) um 18.30h nach Hause. Dann wird gekocht, gegessen und dann ist so gut wie schon wieder Bettzeit, nachdem der Hund nochmal ausgeführt wurde, weil so gg 5.30h der Wecker des Mannes schellt (der geht momentan um 6h aus dem Haus und kommt meist nach mir heim).
Natürlich könnte man dann besinnlich noch 1-2 Stunden auf der Couch liegen – aber so’n Haushalt macht sich ja auch irgendwie nicht allein und irgendwas war die Woche auch immer…
Vor allem das mit dem frühen Feierabend (bzw früh…PÜNKTLICH) war nie was. NIE!
Da denkt man, jetzt wird’s weniger…ne. Wird’s nicht.

Ich muss noch bis einschließlich dem 21. Dezember arbeiten. Dann bleibt mir ja immer noch Zeit, ein wenig besinnlich zu sein…
Ich würde so gerne zu Hause sitzen, Spiele spielen, Zeit mit dem / den Liebsten verbringen…
Naja, man kann halt nicht alles haben.
Irgendwann bin ich in Rente und dann kann ich in meinem Ohrensessel sitzen und die Vorweihnachtszeit genießen.

Trotzdem: ich freue mich auf die Weihnachtszeit, auch – wenn ich genau weiß, dass Heilig Abend für mich ganz schwierig wird. Das erste Mal ohne meinen geliebten Onkel. Seit mindestens 15 Jahren sind wir morgens los in die Stadt gefahren…Frühstücken, Geschenke kaufen und danach in die Kneipe….Abends saßen wir dann alle bei meinen Eltern. Oma, Onkel, meine Family halt.
Oma fehlt ja jetzt zum zweiten Mal. Und mein Onkel ist im Januar ausgewandert und wird zum ersten Mal nicht bei uns sein.
Natürlich könnte ich mit dem Mann an meiner Seite am heiligen Morgen losziehen. Aber das will ich nicht. Das war Onkelchens und meine Tradition. Und die ist leider vorbei.

Hach, aber ich freue mich auf Freitag Abend, wenn ich heinkomme (in 14 Tagen) und das Büro ein paar Tage nicht sehen muss. Dann werde ich ganz besinnlich sein.

Noch mehr Mädchenkram.

Ende September hatte ich meinen letzten Urlaubstag vor dem langen Urlaub. Ich war noch mit der Kollegin/Freundin Kaffee trinken, alles war tutti, sie wünschte einen tollen Urlaub mit ganz viel Freude, eine tolle Hochzeit und überhaupt.

Das nächste Mal sahen wir uns am 5. November. Ich kam morgens in’s Büro, marschierte hoch in’s Sekretariat, sie war auch bei den Kolleginnen anwesend, dreht sich um, zieht die Augenbraue hoch und auf mein „Hallo“ in die Runde reagiert sie nicht, sondern ignoriert mich…
HÄH?

Keine Ahnung. Seitdem haben wir keinen Kontakt und ich habe auch ehrlich keine Lust, sie wieder(!) zu fragen, was los ist. Hatten wir im Juni/Juli erst.
Da war sie angeblich nicht sauer/eingeschnappt, hatte nur viel zu tun..*augenroll*

Ich bin mir keine Schuld bewusst.
Ja, ich war während meines Urlaubs einmal im Büro,n Kaffee trinken, weil ich ner Kollegin was geben musste. Und nein, ich habe mich an dem Tag nicht bei ihr gemeldet. Aber das kanns ja wohl nicht sein.
Und ja-ich habe kegeln diesmal nicht über sie abgesagt, weil ich jedes Mal einen drüber bekommen habe, wenn ich es über sie und nicht die anderen gemacht habe. Also habe ich es diesmal über die anderen gemacht und sie. War aber wohl auch nicht richtig *schulterzuck*

Da aber auch zu meiner Hochzeit schon nix kam, nehme ich an, sie war da schon beleidigt. Und nein-ich weiß nicht, was ich getan habe.
Und…mittlerweile ist es mir egal.
Soll sie machen.
Da merkt man die fast 10 Jahre Altersunterschied dann doch.
Wenn sie glaubt, sie ignoriert mich und ich renne ihr nach, um zu erfahren, welcher Furz ihr quersitzt..Ne.
Diesmal nicht.

Nachdem sie mich neulich wegen eines Geschenks auch noch schön „angelogen“ hat, hab ich den Papp sowieso auf.

Glücklicherweise müssen wir nicht zusammen arbeiten. Treffen wir uns auf dem Gang, sagen wir uns Hallo und gut ist.
Ein bisschen erwachsen sind wir ja doch.

Noch 2mal Kegeln über mich ergehen lassen, dann haben wir auch privat keine Berührungspunkte mehr.
Ich bin mit dem Kapitel der Freundschaft auf jeden Fall fertig.
Wie sagte eine Freundin nach meinem JGA so schön? „Jeder blamiert sich, so gut er kann“. Wie wahr.

DIY: Glühweinsirup

In den letzten Tagen las ich über twitter immer wieder von Glühweinsirup. Sofort dachte ich mir, dass das was für Mama ist.
Wie Frau Vierklee schon sagte: Der Hugo des Winters 😀

Und so schaute ich gestern in den Schrank, ob da noch Rotwein ist. Jawoll. Aus dem hab ich dann mal schön Glühwein fabriziert. Boahr, das roch schon lecker.

Heute besorge ich die noch fehlende Zutat (Zimtstange hatte ich keine mehr da) und dann ging’s los – und innerhalb von kürzester Zeit roch die ganze Wohnung nach Glühwein 😉

Der Sirup ist schön klebrig – wie Sirup halt so sein sollte und ich freue mich schon darauf, ihn am Mittwoch bei Mama mit trockenem Sekt zu probieren.
Mal sehen, ob das wirklich was ist.

In der Zwischenzeit habe ich auch noch ein anderes Rezept gefunden, das werde ich auch noch testen.

Eigentlich trinke ich nicht gerne Glühwein. Aber irgendwie gehört er auch dazu.
Früher ging’s Heilig Abend immer (nach dem offiziellen Teil) zu einer Freundin, wo dann entweder aus Rotwein Glühwein wurde oder wir griffen auf anderen Glühwein zurück. Das war toll.
Zerschlug sich dann aber irgendwann – und mittlerweile haben wir auch keinen Kontakt mehr. Trotzdem – manchmal denke ich an sie und sie fehlt mir.