Shades of Grey 1-3

Es dauerte etwas, bis der Hype bei mir ankam.
Über Twitter las ich ständig davon. Im Forum lasen es auch die ersten.
Mich interessierte das schlichtweg nicht. SM. Ne. Null Interesse (ohne Wertung).

Und dann stolperte ich beim Einkauf über den Klappentext.
Hm. Las sich nach seichter Frauenliteratur. Genau das richtige für Sonntage auf der Couch.
Also ab nach Hause, die Leseprobe auf den Kindle geladen und gelesen. Huch. Ja, leichte Kost. Super.
Und so kam es, dass ich recht fix die drei Bände gelesen habe.

Ja, ich halte es für unrealistisch, dass eine Studentin keinen Bezug zu emails und Rechnern hat.
Mit 21 noch Jungfrau? Gibt’s sicherlich. Find ich auch nicht dramatisch.
Ich wartete auf die schockierenden SM-Einlagen. Immer noch. 😉

Ich glaube schon, dass jemand, der nicht per Blümchen-S*x (ich schreib das nur nicht aus wegen der Suchmaschinen) auf das Thema S*x aufmerksam wird, sich damit anfreunden kann. Experimentierfreudig ist. Er kennt ja auch kaum was anderes. Auch wieder keine Wertung meinerseits.
Mit SM hat dieses Buch für mich überhaupt nix zu tun. Bitte…Ein paar Klappse auf’s Hinterteil, na gut auch mit ner Peitsche, ein Spielzimmer und n paar Toys. Das ist SM? Na dann…

Ich glaube nicht, dass Grey aufgrund seiner Kindheit diese Neigung des Nicht-Blümchens*x entwickelt hat. Auch, wenn ein Teil seines Verhaltens sicher daher rührt.
Ich glaube nicht, dass die Figur Grey völlig an den Haaren herbeigezogen ist. Sie erinnert mich nämlich an jemanden, den ich kenne.

Mein Fazit nach den 3 Bänden war: War gut zu lesen, Frauenliteratur. Das Ende ein wenig abgedroschen… Aber hey, wir sind doch alle nur Mädchen 😉

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