Besinnlicher Advent?

Ich mag die Vorweihnachtszeit. Ich mag Schnee. Ich mag das Besinnliche. Aus diesem Grund meide ich Weihnachtsmärkte, die sind für mich nicht mehr besinnlich, die sind für mich einfach nur voll ;-D

Bis zum heiligen Abend sind es noch 2 Wochen. Von Besinnlichkeit bin ich trilliarden Lichtjahre entfernt. Ich gehe morgens um 7h (spätestens) aus dem Haus und komme (meistens) um 18.30h nach Hause. Dann wird gekocht, gegessen und dann ist so gut wie schon wieder Bettzeit, nachdem der Hund nochmal ausgeführt wurde, weil so gg 5.30h der Wecker des Mannes schellt (der geht momentan um 6h aus dem Haus und kommt meist nach mir heim).
Natürlich könnte man dann besinnlich noch 1-2 Stunden auf der Couch liegen – aber so’n Haushalt macht sich ja auch irgendwie nicht allein und irgendwas war die Woche auch immer…
Vor allem das mit dem frühen Feierabend (bzw früh…PÜNKTLICH) war nie was. NIE!
Da denkt man, jetzt wird’s weniger…ne. Wird’s nicht.

Ich muss noch bis einschließlich dem 21. Dezember arbeiten. Dann bleibt mir ja immer noch Zeit, ein wenig besinnlich zu sein…
Ich würde so gerne zu Hause sitzen, Spiele spielen, Zeit mit dem / den Liebsten verbringen…
Naja, man kann halt nicht alles haben.
Irgendwann bin ich in Rente und dann kann ich in meinem Ohrensessel sitzen und die Vorweihnachtszeit genießen.

Trotzdem: ich freue mich auf die Weihnachtszeit, auch – wenn ich genau weiß, dass Heilig Abend für mich ganz schwierig wird. Das erste Mal ohne meinen geliebten Onkel. Seit mindestens 15 Jahren sind wir morgens los in die Stadt gefahren…Frühstücken, Geschenke kaufen und danach in die Kneipe….Abends saßen wir dann alle bei meinen Eltern. Oma, Onkel, meine Family halt.
Oma fehlt ja jetzt zum zweiten Mal. Und mein Onkel ist im Januar ausgewandert und wird zum ersten Mal nicht bei uns sein.
Natürlich könnte ich mit dem Mann an meiner Seite am heiligen Morgen losziehen. Aber das will ich nicht. Das war Onkelchens und meine Tradition. Und die ist leider vorbei.

Hach, aber ich freue mich auf Freitag Abend, wenn ich heinkomme (in 14 Tagen) und das Büro ein paar Tage nicht sehen muss. Dann werde ich ganz besinnlich sein.

Beichte: Frevel

Der Advent traf mich mal wieder unvorbereitet *g*
Mir war schon lange klar, wie mein Adventgesteck aussehen sollte und ich hatte auch alles hier, außer Kerzen.

Und am Samstag habe ich mir dann in den Weihnachtskisten „den Salat der Vorjahre“ angesehen. Wir sind so selten zu Hause, da werden die Kerzen kaum benutzt. Sonntags halt mal – aber auch da sind wir ja oft im Wald unterwegs.
Und so entschloss ich mich zu einem Frevel:
Ich habe gebrauchte Kerzen benutzt. So!
So kommen die Hochzeitskerzen doch noch zu ihrem Zweck – die haben bislang ja auch nur 5 Stunden gebrannt.

Mein Gesteck ist ohnehin in rot mit Bunt gehalten, da stören mich die bunten Kerzen (zwei verschiedene Farben) auch nicht mehr. Ich mag dieses ungewöhnliche Gesteck.
Meine Schwester hatte in etwa die ähnliche Idee – allerdings auch die gleiche Ausgangssituation daheim (war halt auch ein Teil der Hochzeitsdeko – 2 Teile hab ich mitgenommen, eins meine Mama und eins meine Schwester, war ja alltagstaugliche Herbstdeko).
Nur – ihres ist noch bunter. Und sie hat keine frevelhaften Kerzen genommen 😉

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Das war die erste Fassung. Es sind noch ein paar Kugeln mit dazu gekommen…

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Grauer Freitag

Es ist kalt, es wird Winter.
Und seit Mittwoch geht’s mir schlecht. Der Magen.
Bleierne Müdigkeit hab ich schon was länger. Mit Kopfschmerzen wach werden kannte ich jetzt auch zur Genüge.
Mittwoch im Büro wär ich schon am liebsten heim gegangen, ging aber nicht.
Für Donnerstag stand ein wichtiger Termin an – also schleppte ich mich auch am Donnerstag in’s Büro.
Gegen mittag ging es einem Kollegen plötzlich so schlecht (Übel), dass er sich beiM Arzt wieder fand.
Ich schleppte mich so durch den Tag.

Freitag morgen stellte ich mir nur noch den Wecker, um mich morgens krank zu melden. Den Laptop hab ich mit nach Hause genommen.
Für den Fall der Fälle, man weiß ja nie.

Übel ist mir immer noch. Mein Kopf dröhnt, die Tabletten helfen nicht.
Lesen ist also nicht. Es wird ne Migräne.
Doof. Heute wollte ich dekorieren und einkaufen gehen, damit ich morgen backen kann, bevor es zum Hockey und zur Geburtstagsparty geht.

Der Mann ist jetzt cachen. Und ich liege mit der neuen „The simple life“ auf der Couch.
Ist halt so.

Wenistens blieben mir leidige Erkältungen dieses Jahr erspart. Die letzte Magengeschichte hatte ich Ende Februar. Fühlt sich diesmal genauso an. Hoffe, bis Montag bin ich wieder fit.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

2013? 2013!

Nun gut, dieses Jahr hat schon noch ein paar wenige Wochen, aber machen wir uns nix vor…
Ehe wir uns umsehen können, klopft das Jahr 2013 auch schon an die Pforten.
In dem einen Moment freu ich mich noch auf die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit und im nächsten bemerke ich, wie ich mich immer mehr auf das Jahr 2013 freue.
Ich mag die Motivation, die ein Jahresanfang mit sich bringt (für mich).
Einen neuen Kalender beschreiben, die ersten Tage des Jahres, wo man sich noch fragt: „Was wird alles passieren?“

Manchmal frage ich mich, wo das Jahr geblieben ist. Ich soll jetzt schon fast 1 Jahr hier in der Wohnung wohnen?? Ein Jahr im Dorf, aus dem ich kam? Wie krass.

Und da ich mich ja ohnehin schon wieder sehr mit dem Jahr 2013 beschäftige, lass ich euch hier mal kurz an meinen Gedanken über zukünftige Projekte teilhaben:

1. Ich habe heute ein Erinnerungsbuch gekauft mit dem festen Vorsatz, dies auch zu befüllen. Abgeguckt beim Gänseblümchen. Eine Idee der Ja-Sagerin
2. Heute früh stolperte ich über einen Artikel bei Alex_Blue, der mich sehr interessierte. 5-Year-Journal. Das möchte ich gerne probieren.
3. Als ich dieses Blog hier begann, stolperte ich über diverse 101-Dinge-in-1001-Tage-Listen. WOW! Ist mir aber ein zu langer Zeitraum und so schnorrte ich meine Idee beim Gänseblümchen. 13 things to do in 2013. Das krieg ich hin. An dieser Liste arbeite ich zur Zeit. Einige Ideen habe ich. Fix wird diese Liste dann aber erst am 31. Dezember.

Für das 5-Year-Journal werde ich wohl einen Karteikasten mit Karteikarten nehmen. Einen Kasten hätte ich. Nur *unschuldigpfeif* find ich den ziemlich hässlich. Da werd ich mich nochmal umschauen.

Sind natürlich alles 3 ähnliche Projekte. Aber: who cares?
Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie lange ich so motiviert bin.

Nachdem ich beim 5-years-Journal gelesen hatte, dass man nicht zwingend am 01.01. anfangen muss, habe ich tatsächlich heute schon angefangen, proforma. Hab ja noch keinen Karteikasten 😉

Chilliger Saunatag

So 1-2Mal im Jahr macht sich eine Gruppe aus 3-5 Mädels auf, in der Sauna zu relaxen.
Ende Januar führte uns unser Weg, entgegen der sonstigen Tradition, nach Lüdenscheid, statt nach Bochum.
Leider endete das als Reinfall, weil die Saunalandschaft einfach für einen Tag, wie wir ihn planten, nicht geschaffen ist und so war schnell klar: Das nächste Mal wieder Bochum. Never change a winning team.

Samstag war es soweit. Leider arg abgespeckt – die eine war krank und die andere hatte sich frisch impfen lassen, traf ich am Samstag morgen um 11h auf zwei liebe Freundinnen, mit dem festen Plan, uns gnadenlos zu entspannen.
Und es hat funktioniert. Zwischendurch bedauerten wir, dass die Zeit so schnell verflog. WIr aßen lecker, wir entspannten uns, ein Teil las, wir führten Frauengespräche, bevölkerten den Whirlpool und ließen es uns gut gehen.
Schön war’s mal wieder, Mädels und ich freu mich schon auf die Saunabesuche in 2013 mit euch!

Ich gehe auch gerne mit der besseren Hälfte in die Sauna, aber so ein Mädelstag dort ist immer noch ein Ticken entspannter, als wenn ich mit dem Mann gehe. Aber immerhin habe ich ihm zu verdanken, dass ich überhaupt zu einer Saunagängerin geworden bin.
2008 feierte ich Sauna-Premiere (wenn man von einem verkorsten Saunagang in der Kinderbetreuung auf nem Campingplatz absieht) und ich hätte nie gedacht, dass Sauna sich zu einem festen Bestandteil meines Lebens entwickelt.
Aber es ist, wie es ist. Und das ist gut so!

I don’t like Mondays…

Heute ist aber auch wirklich so ein typischer Montag.
Nacken, Kopf, müde, grau, Regen. Genervt.
Von meinem Gegenüber.
Ich habe das „Dagegen“-Schild auf der Stirn und bin froh, dass er auch nicht auf die Idee kommt, mit mir zu reden.

Ich sitze in einem Großraumbüro – was für meinen Job auch wirklich praktisch ist und ich habe glücklicherweise gelernt, die Leute auszublenden.
Nur heute gelingt mir das nicht.
Eine der Insassinnen hier telefoniert nonstop-kann ich nachvollziehen, weil sie ihre Ausreise nach Russland vorbereitet, um dort ihren Job anzutreten. Aber mich nervt das heute sooo extrem.
Aaaaaargh!!!!

Ich höre jetzt Musik. Unsere Hochzeitsmusik. Mein Schal riecht nach meinem Hochzeitsduft und wenn die mich noch lange ärgern, dann muss ich gleich die Hochzeitsfotos gucken 😉