Kegeltour

Spruch des Wochenendes:“Wieso habt ihr denn keinen abbekommen? Ihr seht doch gut aus!“
Antwort:“WIR wollten hier auch keinen abbekommen.“ Mit einem verächtlichen Lachen meinerseits.

Altersdurchschnitt: 60.
Ich: Mitte 30.
Meine Freundin: 25.

Wir sind ein paar wenige, die nicht knutschen. Ich gehöre zur Minderheit der Unverheirateten.
Mädels und Jungs-was ist da mit eurer Moral los? Abgegeben für das WE?

Spaghetti-Mittwoch 1

Jeden Mittwoch gibt’s für mich Spaghetti.
🙂
Spaghetti-Mittwoch und dazu Serienabend.
(Der Mann macht da nicht immer mit beim Essen. Der mag Spaghetti zwar mal ab und an, aber halt eben nicht jeden Mittwoch. Zuwenig Fleisch.)

 

Mittwoch Abend ließ ich mich um 19.30h im Büro abholen und dann ging’s fix an den Herd, Spaghetti kochen. Den Mann versorgte ich mit Resten von der Schaschlik-Soße mit Putengeschnetzeltem und Pommes (die bösen TK-Pommes *g).

Und dann gab es leckere Spaghetti mit Tomaten-Walnuss-Rucola-Pesto, das ich letzten Samstag noch fix gemacht hatte. Lecker war’s.
Eine Zeitlang habe ich immer Spaghetti mit Pesto gegessen. Ich will das aber jetzt mal abwechslungsreicher gestalten. Darum gibt’s das jetzt als Rubrik hier – den Spaghetti-Mittwoch. Mein heiliger Mittwoch.

Sieht nur halb so lecker aus wie es war.
Ich verspreche feierlich, dass ich demnächst tollere Fotos einstelle. 🙂

 

Lasagne

Ich liebe Lasagne.

Und so Schritt ich heute nach Feierabend zur Tat:

Nudelteig

Lasagne
Lasagne

Diesmal mit selbstgemachten Lasagne-Platten. Der Teig war schnell gemacht. Das Ausrollen war nervig. Ich brauche eine Nudelmaschine!
Momentan ist die Lasagne noch im Ofen, ich hoffe, sie ist gelungen. Habe zum ersten Mal eine Käsesoße gemacht, statt ner normalen Bechamel-Soße, schauen wir mal…
Hach. Hoffentlich piepst der Backofen gleich…

Schrulle 2/oo

Dafür muss ich ein bisschen weiter ausholen 😉
Schon als Kind mochte ich Kochen. War auch mal in nem Jugendheim in nem Kochkurs.
Damals war ich noch in der Grundschule.
Das war witzig.
Das Essen war mir zu öko – als Kind, aber am Herd stehen – super!

Viele Jahre später, im Teenie-Alter tat ich mich Samstags mit einer Freundin zusammen – zum Kochen. Wir blätterten im Dr. Oetker-Schulkochbuch und überlegten, was wir kochen, danach ging’s zum Wochenmarkt einkaufen und dann an den Herd.

In meiner ersten Wohnung wurde natürlich auch viel gekocht. Ab und an mit Tütchen (Käsespätzle. MIT TÜTE. Ich schäme mich), eher selten, aber auch 😀
Ich weiß nicht, wann ich anfing, den Rappel zu kriegen: Alles selber machen. Keine Fertigprodukte.
Mittlerweile ist das wirklich…manchmal anstrengend.
Kroketten – mach ich selber.
Gemüsebrühe-Zeugs (als Instant-Ersatz) – mache ich selber.
Klöße – natürlich selbstgemacht.
Soßenpulver? Gott bewahre.
Tüten und Dosen ignoriere ich. Das führt aber leider auch dazu, dass mir das Kantinenessen gar nicht mehr schmeckt und ich Fertigzeugs kaum noch mag. Klar, ne TK-Pizza oder so geht. Ab und an gehen auch mal Dosen-Ravioli.
Vor Geburtstagen stehe ich oft bis weit nach Mitternacht in der Küche. Gebacken wird natürlich auch ohne Mischung. Und natürlich nicht nur simplen Trockenkuchen. Neee. Gerne mit Buttercreme und co.

Ich ärgere mich, wenn ich von Familienvätern (meinem besten Freund – seine Frau, 2 Kinder (7 und 3) den ganzen Tag zu Hause…) höre: DU musst ja Zeit haben.

Ne. Ich verlasse um 7h das Haus. Wenn ich mit dem Hund gehen muss, um 8h. Dann bin ich im Büro und ich komme frühestens um 18.30h nach Hause. Und dann gehts mit dem Hund raus und dann in die Küche. Um 20.15h können wir meist essen. Und dann habe ich quasi Feierabend, wenn der Sturm in der Küche beseitigt ist.

Solche Sprüche nerven mich. Ja. „Meine Frau hat keine Zeit zum frischkochen, die nimmt Tütchen“. Klar. Mit Kindern kommt man auch grundsätzlich nicht dazu. Schon gar nicht, wenn eins in der Schule und das andere im Kindergarten ist. Da muss man sich mit anderen Muttis treffen, sonst langweilt man sich nachher noch *lach*.
Egal. Ich halte daran fest: Bei uns kommt hauptsächlich frisches Essen auf den Tisch.
Und ich bin stolz drauf. Punkt. (auch, wenn ich mich manchmal ein bisschen dafür hasse. Grillsoßen – müssen selbstgemacht sein. Das ist manchmal ganz schön anstrengend, weil ich halt auch nicht allzuviel Zeit habe. Zum letzten Grillen habe ich auch das Baguette noch eben schnell selber gebacken. Nach Feierabend, vor Feier. Geht alles, wenn man will).

Schrulle 1/oo

Tja, was wäre das Leben ohne seine Schrullen?
Was wäre dieser/dieses Blog ohne seine Schrullen?
Nix wert 😉

Darum lasse ich euch an meinen Schrullen (für alle, die nicht wissen, was ne Schrulle ist: hier entlang) teilhaben.

Schrulle 1:
Ich liebe Spaghetti. Aber ich mag keine Makkaroni. Die sind nämlich hohl. Und „man kann dadurch atmen“. Bäh!

*schüttel*
Diese Schrulle begleitet mich seit der Kindheit.

Die Ruhe weg.

Eigentlich bin ich ja noch Frl. Schrulle 😉

Ich bin ja echt ne schlechte Braut-in-spe.
Ganz ehrlich. Alles auf dem letzten Drücker.
Wie gut, dass unsere Freunde so nachsichtig sind und auch ohne schriftliche Einladung kommen 😉 Aber sind ja noch knapp 3 Wochen.

Mit Glück habe ich meine Stylistin noch bekommen. Hab ich mich im April oder Mai drum gekümmert. Ich finde, zeitig genug. Nun ist der Oktober aber irgendwie ein doch sehr beliebter Hochzeitsmonat und so war die Gute für den Tag schon gebucht, aber da wir zeitig dran sind (Trauung um elf), passt das noch. Man muss ja auch mal Glück haben 😉

Mein Kleid habe ich Ende Juni gesucht/gefunden. Den Termin habe ich ein paar Wochen vorher gemacht. Man muss ja auch mal Glück haben.
Abholen werde ich es am 9. Oktober.

Dadurch, dass der Mann zwar selbstständig ist, aber nicht flexibel, haben wir mit Glück noch 1 möglichen Termin gefunden, unsere Ringe selber zu schmieden. Man muss ja auch mal Glück haben. Abholen können wir die Ringe wohl so um den 9. oder 10. Oktober 😉

In unserer Location waren wir im März. Zeitig genug. Fand der Hotelmensch.

Das Menü ist ausgesucht. Da hat sich das Hotel bei uns gemeldet.

Glücklicherweise war das Hotel nicht ausgebucht – so konnte ich noch vor einigen Wochen ein Hotelzimmer für mich und die Trauzeugin buchen. Für die Nacht davor.

Und jedes Mal denke ich mir: Man! Den Rest aber nicht mehr so knapp…

Das mit den Einladungen war keine böse Absicht. Auf keinen Fall wollte ich was aus Papier. Aber das, was wir wollten, klappte dann doch nicht so einfach. Und ich muss zugeben, dass mir auch die Motivation fehlte. DIE MOTIVATION!! BEI DER EIGENEN HOCHZEIT!
Ich bin nicht ganz dicht, glaub ich.

Meine Schuhe werden eine Express-Lieferung. Weil ich mir mal wieder auf dem letzten Drücker überlegt habe, dass die nicht weiß sein sollen.

Sollte ich nicht mittlerweile wie der weiße Hase von Alice im Wunderland rumlaufen?
Tu ich aber nicht.
Das wird schon.
Ganz sicher. Ein wunderschöner Tag!
Nun freue ich mich aber erstmal auf Dienstag. Denn da gehe ich mein Kleid besuchen. ❤

Kegeln?!

Seit knapp 3 Jahren gehe ich kegeln.
Ich habe Spaß, wenn ich da bin.
Auch, wenn ich mich nicht an den Gesprächen beteiligen kann – also an einem großen Teil. Ich gehe in einem kleinen Dorf kegeln. Jeder kennt jeden.
Jeder spricht über jeden. Dorf halt. (ich komme selber aus einem)

Es ist für mich eine doofe Fahrerei, immer mit Stress verbunden. Gg 19.15h muss ich zu Hause los. Bin aber meist erst um 18.30h zu Hause.

Und so reifte in mir der Entschluss, dass ich aufhöre. Dann sind die Ladys nur noch zu 5., aber sorry… Deswegen kann man ja nicht weitermachen.
Ist ja auch kein billiger Spaß ;-D

Heute waren wir frühstücken und ich dachte mir: Hey, da kannste die Gelegenheit nutzen.

Aber irgendwie genieße ich die Gesellschaft auch, auch wenn ich schweigend (nicht nur) da hocke und zuhöre.

Nächste Woche geht’s auf Kegeltour. Neue Chance für mich *lach*

Schau’n mer mal.
Die erste Kegeltour war furchtbar. Ich hoffe, dass es diesmal besser wird.

Ich werde berichten.
Aber jetzt gehen wir erstmal den Herbst einläuten bei meiner Family – mit Zwiebelkuchen und Federweißer!