Grauer Freitag

Es ist kalt, es wird Winter.
Und seit Mittwoch geht’s mir schlecht. Der Magen.
Bleierne Müdigkeit hab ich schon was länger. Mit Kopfschmerzen wach werden kannte ich jetzt auch zur Genüge.
Mittwoch im Büro wär ich schon am liebsten heim gegangen, ging aber nicht.
Für Donnerstag stand ein wichtiger Termin an – also schleppte ich mich auch am Donnerstag in’s Büro.
Gegen mittag ging es einem Kollegen plötzlich so schlecht (Übel), dass er sich beiM Arzt wieder fand.
Ich schleppte mich so durch den Tag.

Freitag morgen stellte ich mir nur noch den Wecker, um mich morgens krank zu melden. Den Laptop hab ich mit nach Hause genommen.
Für den Fall der Fälle, man weiß ja nie.

Übel ist mir immer noch. Mein Kopf dröhnt, die Tabletten helfen nicht.
Lesen ist also nicht. Es wird ne Migräne.
Doof. Heute wollte ich dekorieren und einkaufen gehen, damit ich morgen backen kann, bevor es zum Hockey und zur Geburtstagsparty geht.

Der Mann ist jetzt cachen. Und ich liege mit der neuen „The simple life“ auf der Couch.
Ist halt so.

Wenistens blieben mir leidige Erkältungen dieses Jahr erspart. Die letzte Magengeschichte hatte ich Ende Februar. Fühlt sich diesmal genauso an. Hoffe, bis Montag bin ich wieder fit.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Motiviert von Dienstag bis Sonntag.

*augenroll*
Es ist echt schrecklich mit mir. Und dem Sport. Und ich weiß gar nicht, wann das angefangen hat.
Früher gehörte Sport einfach so dazu. Da war ich sogar Sonntags morgens im Fitness-Studio, wenn ich Samstags feiern war.
Und jetzt? Finde ich nicht mehr so richtig rein.
Manchmal gehe ich laufen. Das klappt dann 3 Monate am Stück ganz gut, bis irgendwas kommt, was mich rausreißt. Und das war’s dann wieder.

Sobald ich das Fitness-Studio kündige, bereue ich es. Darum zahle ich weiter.
Schreibt eine der Trainerinnen, dass sie einen Aerobic-Marathon veranstaltet, melde ich mich an. Der geht dann von morgens bis nachmittags. Viele schreckt es ab, mich nicht.

Ständig denke ich: Montag gehst du zum Step-Aerobic. Bis Sonntag Abend denke ich das. Von Dienstag an. Und ich freue mich darauf. Und dann kommt der Montag morgen und die ersten Zweifel breiten sich aus.
Wo ich gestern Abend nicht war, könnt ihr sicherlich leicht erraten 😉

Mich nervt das eigentlich sehr und trotzdem bekomme ich mich nicht hingetreten. Versteh ich nicht.

2013? 2013!

Nun gut, dieses Jahr hat schon noch ein paar wenige Wochen, aber machen wir uns nix vor…
Ehe wir uns umsehen können, klopft das Jahr 2013 auch schon an die Pforten.
In dem einen Moment freu ich mich noch auf die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit und im nächsten bemerke ich, wie ich mich immer mehr auf das Jahr 2013 freue.
Ich mag die Motivation, die ein Jahresanfang mit sich bringt (für mich).
Einen neuen Kalender beschreiben, die ersten Tage des Jahres, wo man sich noch fragt: „Was wird alles passieren?“

Manchmal frage ich mich, wo das Jahr geblieben ist. Ich soll jetzt schon fast 1 Jahr hier in der Wohnung wohnen?? Ein Jahr im Dorf, aus dem ich kam? Wie krass.

Und da ich mich ja ohnehin schon wieder sehr mit dem Jahr 2013 beschäftige, lass ich euch hier mal kurz an meinen Gedanken über zukünftige Projekte teilhaben:

1. Ich habe heute ein Erinnerungsbuch gekauft mit dem festen Vorsatz, dies auch zu befüllen. Abgeguckt beim Gänseblümchen. Eine Idee der Ja-Sagerin
2. Heute früh stolperte ich über einen Artikel bei Alex_Blue, der mich sehr interessierte. 5-Year-Journal. Das möchte ich gerne probieren.
3. Als ich dieses Blog hier begann, stolperte ich über diverse 101-Dinge-in-1001-Tage-Listen. WOW! Ist mir aber ein zu langer Zeitraum und so schnorrte ich meine Idee beim Gänseblümchen. 13 things to do in 2013. Das krieg ich hin. An dieser Liste arbeite ich zur Zeit. Einige Ideen habe ich. Fix wird diese Liste dann aber erst am 31. Dezember.

Für das 5-Year-Journal werde ich wohl einen Karteikasten mit Karteikarten nehmen. Einen Kasten hätte ich. Nur *unschuldigpfeif* find ich den ziemlich hässlich. Da werd ich mich nochmal umschauen.

Sind natürlich alles 3 ähnliche Projekte. Aber: who cares?
Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie lange ich so motiviert bin.

Nachdem ich beim 5-years-Journal gelesen hatte, dass man nicht zwingend am 01.01. anfangen muss, habe ich tatsächlich heute schon angefangen, proforma. Hab ja noch keinen Karteikasten 😉

Chilliger Saunatag

So 1-2Mal im Jahr macht sich eine Gruppe aus 3-5 Mädels auf, in der Sauna zu relaxen.
Ende Januar führte uns unser Weg, entgegen der sonstigen Tradition, nach Lüdenscheid, statt nach Bochum.
Leider endete das als Reinfall, weil die Saunalandschaft einfach für einen Tag, wie wir ihn planten, nicht geschaffen ist und so war schnell klar: Das nächste Mal wieder Bochum. Never change a winning team.

Samstag war es soweit. Leider arg abgespeckt – die eine war krank und die andere hatte sich frisch impfen lassen, traf ich am Samstag morgen um 11h auf zwei liebe Freundinnen, mit dem festen Plan, uns gnadenlos zu entspannen.
Und es hat funktioniert. Zwischendurch bedauerten wir, dass die Zeit so schnell verflog. WIr aßen lecker, wir entspannten uns, ein Teil las, wir führten Frauengespräche, bevölkerten den Whirlpool und ließen es uns gut gehen.
Schön war’s mal wieder, Mädels und ich freu mich schon auf die Saunabesuche in 2013 mit euch!

Ich gehe auch gerne mit der besseren Hälfte in die Sauna, aber so ein Mädelstag dort ist immer noch ein Ticken entspannter, als wenn ich mit dem Mann gehe. Aber immerhin habe ich ihm zu verdanken, dass ich überhaupt zu einer Saunagängerin geworden bin.
2008 feierte ich Sauna-Premiere (wenn man von einem verkorsten Saunagang in der Kinderbetreuung auf nem Campingplatz absieht) und ich hätte nie gedacht, dass Sauna sich zu einem festen Bestandteil meines Lebens entwickelt.
Aber es ist, wie es ist. Und das ist gut so!

Unkreativ

Ich bin so ein fürchterlich unkreativer Mensch.
Im Grunde möchte ich das gerne ändern, aber machen wir uns nichts vor (nicht mehr *g) – ich bin’s und werde es auch bleiben.

Oft kann ich mich nicht mehr aufraffen, kreativ tätig zu werden. Gut, nun bin ich ja auch nicht immer um 17h zu Hause, ganz egal, zu welcher Zeit ich morgens losmache…am Wochenende wär oft die Zeit, aber dann bin ich auch ganz oft zu faul.
Und so bleibt mir nur, neidisch auf die zu schielen, die mit ihren Händen so tolle Sachen erschaffen.

Immerhin koche ich täglich.
Ein Anfang 😉

Selbst mein liebstes Hobby geocaching kommt momentan viel zu kurz. Ich kann mich nicht aufraffen. Am Samstag morgen habe ich kurz einen Tradi gemacht, weil ich 30 Minuten Zeit hatte am Treffpunkt und überpünktlich war.
Ansonsten sind die Logs, die ich momentan selber verzapfe, die von den Events, wo wir hingehen.
Ich liebe es an der frischen Luft zu sein, aber momentan ist mir sogar das zu viel.
Und ja, ich weiß – ich hatte gerade erst Urlaub und sollte frisch erholt sein.
Fühlt sich aber nicht so an.

I don’t like Mondays…

Heute ist aber auch wirklich so ein typischer Montag.
Nacken, Kopf, müde, grau, Regen. Genervt.
Von meinem Gegenüber.
Ich habe das „Dagegen“-Schild auf der Stirn und bin froh, dass er auch nicht auf die Idee kommt, mit mir zu reden.

Ich sitze in einem Großraumbüro – was für meinen Job auch wirklich praktisch ist und ich habe glücklicherweise gelernt, die Leute auszublenden.
Nur heute gelingt mir das nicht.
Eine der Insassinnen hier telefoniert nonstop-kann ich nachvollziehen, weil sie ihre Ausreise nach Russland vorbereitet, um dort ihren Job anzutreten. Aber mich nervt das heute sooo extrem.
Aaaaaargh!!!!

Ich höre jetzt Musik. Unsere Hochzeitsmusik. Mein Schal riecht nach meinem Hochzeitsduft und wenn die mich noch lange ärgern, dann muss ich gleich die Hochzeitsfotos gucken 😉